Willkommen auf der Webseite der Sportgemeinschaft

SG Fichtenwalde 1965 e.V.

Pressemitteilungen

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Für die MAZ: 17 Kinder der SG Fichtenwalde 1965 e.V. haben das Deutsche und Bambini-Sportabzeichen abgelegt.

Am 8. September 2012 war es soweit. Insgesamt 16 Mädchen und 1 Junge im Alter von 4-11 Jahren legten das »Bambini-Sportabzeichen« unserer Sportgemeinschaft ab. Die Regenwolken hielten über dem Sportplatz der Grundschule von Fichtenwalde dicht und somit konnten die Teilnehmer, mit Unterstützung ihrer Eltern, zeigen was sie in den letzten Wochen geübt hatten. ... weiterlesen

Für die MAZ: Kraftsport - Ortsmeisterschaften in Fichtenwalde 2012

Die Kraftsportler der SG Fichtenwalde 1965 e.V. trugen Anfang September 2012 ihre traditionellen Vereins-, Ortsmeisterschaften in der Disziplin Bankdrücken aus. Viele der teilnehmenden Athletinnen und Athleten gehören der Brandenburger Landesspitze ( Frauen, Junioren, Senioren) an. Dies sorgte für eine gute Qualität der Ergebnisse. In fünf verschiedenen Altersklassen wurden die Siegerpokale, Medaillen und Urkunden übergeben. ... weiterlesen

Für die MAZ : Das 5. Fichtenwalder Sommerfest »Viva la Fiwa 2012«

Das 5. Fichtenwalder Sommerfest »Viva la Fiwa 2012« feierten die Fichtenwalder Einwohner am vergangenen Wochenende. Bei guten wetterlichen Bedingungen wurde das Fest am Freitag Abend vom Ortsvorsteher Dr. Tilo Köhn und dem Sprecher des Fichtenwalder Festkomitees, Thomas Deicke vor den Einwohnern und ihren Gästen eröffnet. ... weiterlesen

Beelitzer Nachrichten 21.05.2012 : Die Sportgemeinschaft Fichtenwalde gratuliert ihrem Gründungsvater

Die Sportgemeinschaft Fichtenwalde gratuliert ihrem Gründungsvater zum 75. Geburtstag.
K.-H. Boek, Jahrgang 1937, feierte am 12. Mai diesen Jahres seinen 75. Geburtstag. In Berlin geboren und in Fichtenwalde aufgewachsen begann der gelernte Bäcker und späterer Sportlehrer seine Arbeit als Übungsleiter mit Jugendlichen. Als er dann die Trainerlizenz erworben hatte wurde er Trainer für die Gewichtheber in Fichtenwalde ... weiterlesen

Beelitzer Nachrichten 01.08.2010 : Familiensportfest 2010

Zum traditionellen Familiensportfest wurde es wieder sportlich in Fichtenwalde
Ein fester Bestandteil des Fichtenwalder Festes Viva la Fiwa ist das alljährliche Familiensportfest, dass von der SG Fichtenwalde 1965 e.V. und der Grundschule Fichtenwalde organisiert wird. Auch in diesem Jahr folgten Titelverteidiger sowie Neuanwärter dem Ruf nach der sportlichsten Familie.
Diese muss aus drei Teilnehmern bestehen (2 Erwachsene + 1 Kind oder 2 Kinder + 1 Erwachsener) die als Familie 3 verschiedene Disziplinen bestreiten. In diesem Jahr waren die Familien wieder im Kängurusprung, im Hinkelsteinwurf sowie im Fahrrad-langsam-fahren gefragt. Der Sportverein sorgte wie immer für ein entsprechendes Rahmenprogramm. Hier konnten sich die Familien zusätzlich einem neuartigen Wettkampf (Ball-wechsel-dich) unterziehen, sich im Bogenschießen von dem deutschen Meister, Hans Schweiger, anleiten lassen, auf der Hüpfeburg springen, sich schminken lassen oder Büchsen werfen. Selbstverständlich war wie immer für das Leibliche Wohl durch Würstchen, Kalte Getränke sowie Kaffee und Kuchen gesorgt. Für die Kleinen Wettkämpfer gab es bereits bei Teilnahme einen kleinen Preis.

Trotz der Hitze konnten wir ca. 100 Besucher und 15 wettkämpfende Familien zählen. Sieger wurde Familie Feldhaus, gefolgt von Familie Obereisenbuchner und Platz 3 ging überraschend - aber wohl verdient an Familie Ponndorf. Alle Teilnehmer haben hart gekämpft.
Die Siegerehrungen des Sportvereines fanden wie im letzten Jahr am Nachmittag auf dem Marktplatz statt. Hier applaudierten die anwesenden Festgäste den Familien Obereisenbuchner, Ruß und Zempke für ihre Erfolge beim Ball-wechsel-dich. Beim Bogenschießen konnte Petra Rimböck den Pokal für die Frauen mit nach Hause nehmen. Den Zweiten Platz belegte Ingelore Feldhaus und den Dritten Regine Lehmann. Bei den Junioren siegte Clemens Feldhaus knapp vor Kilian Rimböck und Felix Woyde. Den Pokal der Männer erschoss sich Volker Illing mit 53 Ringen. Den Zweiten Platz mit nur einem Ring weniger erreichte Jörg Hordorff, gefolgt von Jürgen Ventzke mit 50 Ringen.
Der sportliche Abschluss eines erfolgreichen Vormittags war dann der Auftritt der Fetzigen Fichten, die Kindertanzgruppe der SG Fichtenwalde 1965 e.V., die die Anwesenden mit modernen sowie folkloristischen Tänzen in den Bann zogen. Wir dürfen bereits heute gespannt sein, welche Familien im nächsten Jahr auf das Siegertreppchen steigen werden.
SG Fichtenwalde 1965 e.V.
2. Vorsitzende, R. Lehmann

Beelitzer Nachrichten 01.07.2010 : 4. Spargellauf

Bereits zum 4. Mal jährte sich am 29. Mai 2010 der Spargellauf auf dem bekannten Spargel- und Erlebnishof Buschmann & Winkelmann in Klaistow. Inzwischen ist der Spargellauf, bei dem eine ca. 400m Strecke in einer Stunde so oft wie möglich bzw. gewünscht passiert wird, weit über die Brandenburger Grenzen hinaus bekannt. Der Preis für jede geschaffte Runde ist eine in Klaistow geerntete Spargelstange. In diesem Jahr gab es 150 Voranmeldungen, so dass Nachmeldungen Vorort bis kurz vor Anmeldeschluss fraglich waren. Insgesamt erliefen an dem Samstagmorgen ca. 150 Sportler 500 Kilogramm Spargel. Dabei war das Teilnehmerfeld weit gefächert - der jüngste Läufer war 3 Jahre und die älteste Teilnehmerin 78!
Bei den Läufern waren »Neu«läufer genauso vorzufinden, wie »alte Hasen«. Es war wie immer ein freudiges Ereignis, das gemeinsam mit der Sportgemeinschaft Fichtenwalde 1965 e.V. und dem Erlebnis- und Spargelhof Klaistow organisiert wurde. Bei schönstem Wetter waren ca. 15 Helfer emsig dabei die Startnummern zu verteilen, Wasserbecher aufzufüllen, Spargelstangen auszugeben sowie am Ende die Urkunden mit den erlaufenen Spargelstangen auszufüllen und zu überreichen. Matteo Aniello gewann mit 42 Runden- ca. 16 Km - den Lauf. Bad Liebenwerder sorgte wie auch bereits in den vorherigen Jahren als Wassersponsor für genügend Flüssigkeit und Abkühlung. Zum Abschluss konnten alle Teilnehmer ihren durch viel Schweiß verdienten Spargel mit nach Hause nehmen.
An dieser Stelle möchte sich die SG Fichtenwalde noch einmal für die Spende der Startgelder von Buschmann & Winkelmann bedanken, die zur Realisierung diverser sportlicher Projekte mit Kindern genutzt wird.
SG Fichtenwalde 1965 e.V.
2. Vorsitzende, R. Lehmann

MAZ 12.11.2007 : Bis Mitternacht auf dem Tanzparkett

Sportlerball in Götz mit 240 Gästen
GÖTZ Musste der Kreissportlerball im vergangenen Jahr noch wegen zu geringer Resonanz abgesagt werden, war der 11. Sportlerball des Kreises bis auf den letzten Platz ausverkauft. Auch die Politprominenz von Günter Baaske bis Saskia Funck war angereist. Und selbst der Vorsitzende des Landessportbundes Hans-Dietrich Fiebig war persönlich erschienen, um in einer kurzen Rede die zuverlässige Arbeit des Kreissportbundes Potsdam-Mittelmark zu loben. 240 Gäste verfolgten am Freitagabend im Handwerkerzentrum in Götz vor allem die Vergabe der Awards in sechs Kategorien in Form von gläsernen Pokalen.
Der Ehrenamts-Award ging in diesem Jahr an den 67-jährigen Horst Vogel vom SV Blau-Weiß Wusterwitz. Der Fußballer ist nicht nur Vorstandsmitglied und Sportwart, sondern organisiert auch mehrere Wettkämpfe im Jahr. Die Plätze zwei und drei gingen an Raik Knoche (SV Busendorf) und Frank Wegner-Neumann (SSKV Bensdorf). Bei den Frauen siegte Edda Haage (Borkheide) vor Karen Wickidal (Brück) und Astrid Boldt (Kleinmachnow/Teltow).
In der Kategorie Trainerin gewann Ingelore Feldhaus (Fichtenwalde) vor der Wusterwitzer Kanutin Grit Simon und der Deetzerin Simone Pas. Bei den Trainern entschied sich die Jury für den Beelitzer Kegler Kurt Frobenius. Dahinter folgen Roland Jeske (Blau-Weiß Rädel) und Arwed Hunder, der Mitbegründer der Lehniner Herzsportgruppe.

Auch die besten Nachwuchssportler wurden wieder gekürt. Die entsprechende Auszeichnung konnte der Läufer Fabian Meister aus Kleinmachnow in Empfang nehmen. Die Plätze gingen an Sophie Fischer von der DLRG Borkheide und an Marco Hinze vom Schützenverein Brück. Bei den Nachwuchsmannschaften setzten sich die Fußball-F-Junioren des Werderaner FC durch. "Silber" ging an die Nachwuchsabteilung des Allgemeinen SV Michendorf in Person von Ingolf Jentzsch und dahinter ordnete sich die Tischtennis-Nachwuchsabteilung der SG Rot-Weiß Ziesar ein.
Nach der durch Barbara Wolf vom rbb moderierten Ehrung ging es bis nach Mitternacht auf das Tanzparkett. Der Erlös des gesamten Abends ist übrigens für ein Nachwuchsprojekt bestimmt. »Der Vorstand wird darüber befinden, wer das Geld bekommt«, sagte Jürgen Hodek, der dem mit 21 600 Mitgliedern aus 220 Vereinen bestehenden Kreissportbund als Vorsitzender vorsteht.

MAZ 20.10.2007 : Geltower räumen die Kreismeistertitel ab

TISCHTENNIS / Carolin Argow vom Gastgeber scheitert im Finale nach 2:0-Führung
THOMAS HERTEL
TREUENBRIETZEN Knapp scheiterte Carolin Argow vom gastgebenden TSV Treuenbrietzen im Kampf um den Einzel-Kreismeistertitel im Tischtennis. Sie verlor im Damen-Finale gegen Vivien Scholz. Die kommt von der SG Geltow, dem erfolgreichsten Verein dieser Meisterschaften.
Die beiden jungen Spielerinnen standen sich bereits in der Gruppenphase gegenüber, wo Scholz 3:1 gewann. Im Endspiel holte sich Carolin Argow die Sätze eins und zwei. Dann stellte die Geltowerin ihr Spiel um und entschied die nächsten drei Durchgänge für sich. Allerdings stand Carolin Argow ganz, ganz dicht vor dem Triumph. Im vierten Satz lag sie 10:8 vorn, vergab aber ihre beiden Matchbälle.
Sabine Decker (TSV Treuenbrietzen) war in der heimischen Stadthalle mit Abstand die älteste Teilnehmerin. Insgesamt starteten 65 Aktive: elf Frauen und in zwei Leistungsklassen 24 bzw, 30 Männer. Sie kamen aus 15 Vereinen, wobei die Stahnsdorfer und Rehbrücker mit Landesliga-Spielern anreisten.
Begonnen wurde mit dem Mixwettbewerb, der wie die Doppelentscheidungen im K.-o.-System stattfand. Drei der vier Titel gingen an die SG Geltow, wobei im Mix Vivien Scholz/Falko Dost das vereinsinterne Endspiel für sich entschieden. Im sehr jugendlichen Feld der Damen-Duos verhinderten Haupt/Wollenberg aus Wusterwitz einen dritten Erfolg von Vivien Scholz. Im Finale bezwangen sie die jüngsten Starter Scholz /Steinorth (Geltow.
In der zweiten Leistungsklasse der Männer gelang den ältesten Teilnehmern eine Überraschung. Der Wiesenburger Manfred Kuhle, der nicht im aktiven Punktspielbetrieb steht, und sein Partner Peter Korthals aus Treuenbrietzen triumphierten über das gesetzte Doppel Bartel/Martin (Fichtenwalde). Den Titel holten dann Jan Mundt/Conrad Heidenreich, nachdem sie hintereinander die Sabinchenstädter Brenner/K. Hertel, Vetter/Beau und im Endspiel Görlitz/Th. Hertel mit 3:1 besiegten.
In der oberen Leistungsklasse setzte sich in dem starken Feld die an Nummer eins gesetzten Dost/Wuttke von der SG Geltow durch. In einem hochklassigen Endspiel verwiesen sie Winkler/Lau aus der Landesliga-Mannschaft des SV 05 Rehbrücke mit 3:2 Sätzen auf den zweiten Platz.
Über die Einzelentscheidungen der Männer wird demnächst berichtet.

MAZ 03.07.2007 : Oliver Plack zieht in die nächste Runde ein

TISCHTENNIS / Wittenberger Nachwuchsspieler ist bei Qualifikationsturnier zur Verbandsrangliste dabei
KLAUS WENDEKAMM
WITTENBERGE Bei den Spielen der Tischtennis-Bereichsrangliste West der Altersklasse (AK) 13/14 in Treuenbrietzen erreichten die beiden Aktiven des ESV Wittenberge gute Ergebnisse. Oliver Plack erwarb sich als Turnierzweiter die Spielberechtigung am Qualifikationsturnier zur Verbandsrangliste. Christin Plack belegte in ihrem ersten Jahr in dieser AK Rang acht.
Es spielte jeder gegen jeden. Bei den Schülerinnen A traf Christin Plack auf Kassner (Hellas Nauen) und verlor 0:3. Gegen Sommerfeld (Rot-Weiß Ziesar) kämpfte Christin hervorragend und gewann in fünf Sätzen. Nachdem die Wittenbergerin gegen Scholz und Goretzka von der SG Geltow jeweils mit 0:3 den Kürzeren gezogen hatte, traf sie auf Zoller (SV Rehbrücke). Nach 0:2-Satzrückstand verkürzte Christin noch einmal, unterlag aber in vier Sätzen. Gegen Dietz (Hellas Nauen) hielt sie zwar gut mit, verlor aber in den Sätzen knapp. Danach bezwang die junge ESVerin Puden vom Ludwigsfelder TTC klar mit 3:0. Nachdem sie Steinort (SG Geltow) den Sieg überlassen musste, traf sie in ihrer letzten Partie auf Bröse (Einheit Potsdam) und gewann diese in vier Sätzen.
Oliver Plack verlor sein Auftaktspiel gegen Fricke vom Mahlower SV trotz einer Zwei-Satz-Führung. Danach verschlief der Wittenberger die Begegnung gegen Schülke von der TTG Brieselang und verlor mit 0:3. Nach diesen beiden Niederlagen bezwang er Hinz vom SV Lok Ketzin in vier Sätzen. Jetzt lief es einfach besser. Nachdem Wüstenhagen und Faix (beide TSV Treuenbrietzen) mit 3:0 und 3:1 kaum Chancen hatten, traf der Elbestädter auf Haumann von Einheit Potsdam. Nach seinem vierten Sieg hintereinander konnte er wieder hoffen. Im Spiel gegen Neuschäfer-Rube, Oliver hatte klar den ersten Satz gewonnen, schlichen sich einige Fehler ein und plötzlich lag der ESVer 1:2 zurück. Danach besann sich Plack seiner spielerischen Mittel und setzte sich doch noch mit 3:2 durch. Gegen Wallraf von der SG Fichtenwalde siegte er klar 3:0. Im letzten Spiel, das er gewinnen musste, um beim Qualifikationsturnier zur Verbandsrangliste mitzuspielen, traf er auf Gröthe. Der Start gegen den Kontrahenten von Stahl Brandenburg verlief schlecht und der erste Satz ging verloren. Dann steigerte sich Oliver, bestimmte die Partie und gewann sie in vier Sätzen.

MAZ 29.01.2007 : Großes Dankeschön an die ehrenamtlichen Sportfunktionäre

VEREINSLEBEN / Die Handballer des Märkischen BSV und der Schützenverein Medewitz erhalten viele Auszeichnungen des Kreissportbundes
BELZIG Die Auszeichnung »"Ehrenamts-Award"« des Kreissportbundes für das Jahr 2006 wurde am Freitagabend verliehen. Unter den Geehrten befanden sich erfreulich viele Sportkameraden aus der Belziger Region, speziell vom MBSV und vom SV Medewitz.
In seiner Laudatio nannte KSB-Vorsitzender Jürgen Hodek beeindruckende Zahlen. Im Kreis gibt es über 21 000 organisierte Sportler. 9000 davon sind Kinder und Jugendliche. Damit alle ihr schönes Hobby ausüben können, kümmern sich etwa 1200 Vereins-Vorstandsmitglieder um die Organisation von Wettkämpfen, des Trainingsbetriebs und der Freizeitaktivitäten. Hinzu kommen zirka 1500 Übungsleiter, so dass 2700 Sportanhänger viele Stunden in ihrer Freizeit ehrenamtlich zum Wohl ihrer Mitbürger tätig sind. Als ein moralisches Dankeschön für den unermüdlichen, unbezahlten Einsatz erfolgte diese Auszeichnung in sechs Kategorien.
Alle Vereine wurden vom Vorstand des Kreissportbundes im Sommer 2006 aufgerufen, Anwärter auf die »Ehrenamts-Awards« einzureichen. Die Resonanz darauf war unterschiedlich. Einige Vereine nutzten diese Möglichkeit intensiv und begründeten ihre Vorschläge mit entsprechenden Fakten. Danach wurden dann drei ausgewählt. »Es wird in vielen Vereinen sehr engagiert gearbeitet, was besonders wichtig für die Kinder und Jugendlichen ist«, erklärte Landrat Lothar Koch in seiner Grußansprache. »Dafür gebührt allen, nicht nur den Geehrten, hohe Anerkennung.«
Die Preisträger aus der Belziger Region wird das Fläming-Echo in loser Form in nächster Zeit vorstellen.

Die Geehrten

Sportler (Nachw.)
1. Denise Dornbusch (SV 05 Rehbrücke / Kunstradfahren), 2. Rico Pulz (Schützenverein Medewitz), 3. Kolja Lindemann (SV Brück).
Teams (Nachw.)
1. Die Minis vom Märkischen BSV Belzig, 2. Jugendteam Schützenverein Medewitz (Pulz, K. Lindemann, Bastian Heese), 3. Fußball-E-Junioren des SV Empor Schenkenberg
Ehrenamtliche
1. Monika Fitzner (SG Fichtenwalde), 2. Ines Großkurth (Märkischer BSV Belzig), 3. Angela Ruthenberg (TC Werder Havelblick).
Ehrenamtlicher
1. Werner Thiele (SV Medewitz), 2. Hans-Peter Tschirch (Borussia Werder), 3. Andreas Bauch (ESV Lok Seddin).
Trainerin
1. Yvonne Daumke (FC Deetz/Cheerleader), 2. Ingeburg Meuser (ESV Lok Seddin), 3. Diana Weyhrauch (Märkischer BSV Belzig).
Trainer
1. Andreas Leonhardt (Wasserskiclub Preussen Caputh), 2. Gerd Weyhrauch (Märkischer BSV Belzig), 3. Udo Wolf (SV Medewitz). K. N.

Beelitzer Nachrichten 01.09.2006 : 2. FICHTENWALDER RADORIENTIERUNGSFAHRT

Bei strahlendem Wetter versammelten sich am Samstag, 16.09.06 insgesamt 48 Kinder im Alter von 8-12 Jahren um an der 2. Radorientierungsfahrt durch Fichtenwalde teilzunehmen. Die Kinder hatten die Aufgabe in 2er Teams einen Fragebogen mit Hinweisen auszufüllen und auf diese Art und Weise zum Ziel zu finden. Schnelligkeit war hierbei Zweitrangig. Vielmehr ging es dem Jugendausschuss der SG Fichtenwalde 1965 e.V., der bei dieser Veranstaltung der Organisator war, um Spaß, Kommunikation untereinander, Ehrgeiz, Fairness, Schulung der Orientierung und vor allem darum, dass die Kinder ihren Heimatort kennen lernen.
Gestartet wurde in zwei Altersklassen auf zwei verschiedenen Strecken zwischen 6-10 km. Diese wurden in einer Zeit zwischen 1:06 min und 2:59 min absolviert. Für die Sicherheit sorgten feste sowie fahrende Streckenposten, die den Kindern bei Fragen, Verwirrungen und Reparaturen am Fahrrad hilfreich zur Seite standen.
Nach einer kleinen Stärkung und insgesamt 3,5 Stunden nach dem Start konnte die Siegerehrung durchgeführt werden, bei der jedes Kind mit einer Uhrkunde und einem kleinen Preis bedacht wurde.
Wir bedanken uns für die zahlreiche Teilnahme der Kinder und besonders bei den vielen tatkräftigen Helfern ohne die diese Veranstaltung nicht möglich gewesen wäre.
Jugendwart
Regine O. Lehmann

Beelitzer Nachrichten 01.05.2006 : Sieg der Fichtenwalder Frauen in Runde Eins.

Fichtenwalder Bankdrückerinnen und Fitnesssportlerinnen haben beim Landespokal die Spitze übernommen.
Mit zugleich sehr guten sportlichen Leistungen schuf man damit eine Riesenüberraschung in Senftenberg. Vor den Favoritinnen vom Verein Sanssouci-Gym aus Potsdam wurde der Mannschaftswettbewerb, der in drei Durchgängen ausgetragen wird, von der SG Fichtenwalde deutlich gewonnen.
Zum Team gehörten: Regine Lehmann (57,5 Kg), Ramona Beuth (52,5 Kg), Bianca Beuth (50,0 Kg), Franziska Saalfrank (42,5 Kg) und Silvia Grüber (40,0 Kg).
In der Frauen-Einzelwertung siegte Linda Kottwitz (Potsdam) mit 74,7 Pkt. und 57,5 Kg vor Ramona Beuth (Fichtenwalde) mit 61,3 Pkt. und 52,5 Kg. Regine Lehmann (Fichtenwalde) schaffte mit 57,5 Kg die gleiche Drückleistung wie die Siegerin. Dies war nach Punkten Platz 4 in der Einzelwertung. Das Punktergebnis ergibt sich aus dem Verhältnis von Körpergewicht zur geschafften Kg-Leistung. Mit einer kleinen »Fete« wurde der Sieg gebührend gefeiert und dem Trainer, Frank Obereisenbuchner, gedankt.
Einen zweiten Fichtenwalder Sieg gab es in der Altersklasse 2 (über 50 Jahre) durch den 65jährigen (!) Manfred Grothe. Er brachte, trotz Krankheit, sehr gute 135 Kg zur Hochstrecke. Bei den Junioren (bis 23 Jahre) schaffte Lutz Manthey ebenfalls 135 Kg und belegte damit Platz 6 in der Einzelwertung.
Dank der Sponsoren und Trainer der Fichtenwalder Sportler, Frank Obereisenbuchner und Ralf Schläfke, die zugleich Chefs von Transport-Firmen sind und selbst erfolgreich in das Wettkampfgeschehen eingriffen, präsentierten sich die Aktiven in flotter einheitlicher Sportkleidung.
Die anderen Mannschaftssieger hießen:
Junioren: Power-Cocks Frankfurt / Oder
Männer: Vital Fitness Club Senftenberg
AK I und II: Sanssouci Gym Potsdam
Karl-Heinz Boek
Sportgruppenleiter Kraftsport-Fitness
der SG Fichtenwalde 1965 e.V.

Lausitzer Rundschau 24.04.2006 : SIEG DER VITAL-MÄNNER IN RUNDE EINS

Senftenberger Bankdrücker haben beim Landespokal die Spitze übernommen
Die Männermannschaft vom Vital-Fitnessclub aus Senftenberg hat die erste von drei Runden um den Brandenburg-Pokal im Bankdrücken gewonnen.
Die Freizeitkraftsportler Patrick Wolf, Thilo Saebel und Peter Arras (verletzte sich) verwiesen am Sonnabend im heimischen Studio die Teams aus Oranienburg und Frankfurt/Oder auf die Plätze. Bester Einzelstarter war Vital-Mann Patrick Wolf mit 205 gedrückten Kilogramm.
Den Pokalwettkampf hatten sieben Mannschaften aus dem gesamten Bundesland aufgenommen. Die Starter im Männerbereich sind zwischen 23 und 40 Jahre alt und dürfen, um den Breitensportcharakter zu wahren, nicht an anderen Meisterschaften teilnehmen, erläutert Claus Wartenberg, Präsident des Fitness- und Bodybuilding-Verbandes Brandenburg, die strengen Spielregeln. Er vertritt landesweit 33 Vereine mit mehr als 1100 Mitgliedern.
Den Wettbewerb der Frauen mit vier Teams gewann Fichtenwalde vor Potsdam und Frankfurt/Oder. Die größte Last stemmte Linda Kottwitz (Potsdam) mit 57,5 Kilogramm.
Bei den Junioren (bis 23 Jah- re) traten ebenfalls sieben Brandenburger Vereine an. Nicht zu schlagen waren die Frankfurter. Sie distanzierten Potsdam und die Vital-Bankdrücker aus Senftenberg. Als stärkster Einzelstarter erwies sich ein Frankfurter mit 160 Kilogramm. Es folgte Alexander Pohl (Vital) mit 122,5 Kilogramm.
Den fünfstündigen Wettbewerb bestritten 69 Freizeit-Kraftsportler. Senftenberg war erstmals Austragungsort. »Wir werden wohl 2007 wiederkommen« , kündigt Claus Wartenberg an. Der Präsident war mit den Bedingungen und mit der freundlichen Aufnahme sehr zufrieden. Aus Kostengründen störte nur der weite Weg in den Süden des Landes.
Für die angenehme Atmosphäre im Landesverband spreche, dass fast alle Sportlerinnen und Sportler nach dem Bankdrücken am Abend noch in gemütlicher Runde zusammengeblieben sind. Einziger Wermutstropfen: Das Fitnessstudio als Gastgeber musste sich die Drückerbank gegen eine hohe Gebühr beim Athletic-Club Lauchhammer ausleihen. »Das gehört sich nicht unter Sportlern«, moniert Präsident Wartenberg.
Die nächsten beiden Runden des Brandenburg-Pokals werden am 1. Juli in Hennigsdorf und am 14. Oktober in der Sportschule Lindow ausgetragen. Erst dann stehen die Sieger fest.
Den Wettbewerb gibt es seit zehn Jahren. Er soll auch in Zukunft seinen Amateurcharakter behalten und sich damit von anderen Vereinigungen abheben. So werden keine Rekordlisten geführt. Es ist bei Wettkämpfen auch untersagt, besondere Hilfsmittel (zum Beispiel unterstützende Spezialkleidung) zu tragen. (mf)

MAZ 30.01.2006 : ÜBRIGENS...

... erweist sich einmal mehr, dass der Beelitzer Ortsteil Fichtenwalde zu den sportlichsten Kommunen der Region gehört. Nicht nur konnte die SG Fichtenwalde im vergangenen Jahr den 40. Geburtstag feiern. Auch das neue Kraftsport-Zentrum zieht die Menschen an: 100 Fichtenwalder nutzen es regelmäßig.

Beelitzer Nachrichten 01.01.2006 : Die Fetzigen Fichten aus Fichtenwalde sagen DANKE

Wie in jedem Jahr, lud der Vier Eichenhof in Schäpe auch in diesem Jahr bei strahlendem Sonnenschein zu seinem bekannten Frühlingsfest ein. Ein Highlight des Programms sollte der Auftritt der Tanzgruppe »Fetzige Fichten« aus Fichtenwalde sein. Nach anfänglichen Schwierigkeiten und Verwirrungen mit der vorhandenen Musikanlage konnten die 15 sieben bis 13jährigen Mädchen nach dem 4. Versuch ihre Tänze vor dem begeisterten und geduldigen Publikum vortanzen.
Unser Dank gilt hier dem Besitzer des Vier Eichenhofs, Herrn Walter Mews, der nicht nur für ein leidenschaftliches Publikum sorgte, sondern die Strapazen der Mädels damit belohnte, dass er seinen Hut beim Publikum durchreichte. Dieses spendete großherzig 105 ¬ und erfüllt damit der Tanzgruppe den Wunsch im Sommer gemeinsam zelten zu fahren.
Dafür wollen wir uns recht herzlich bei allen Anwesenden und Unterstützern bedanken und freuen uns auf ein Wiedersehen zum Sommerfest des Vier Eichenhofs am 11. Juni.
Regine O. Lehmann
Traininerin der Fetzigen Fichten der SG Fichtenwalde 1965 e.V.

Beelitzer Nachrichten 01.01.2006 : STOLZER RÜCKBLICK AUF DAS JAHR 2005

Die SG Fichtenwalde 1965 e.V. blickt auf ein ereignisreiches Jahr 2005 zurück.
In diesem Jahr blickt die SG Fichtenwalde 1965 e.V. mit Stolz auf eine Vielzahl von Ereignissen, Veranstaltungen und sportlichen Höhepunkten zurück. Auftakt im Jahr 2005 war die jährliche Neujahrswanderung nach Ferch.
Der Höhepunkt im Jahr 2005 war das 40- jährige Jubiläum der SG Fichtenwalde 1965 e.V. am 13.02.2005. Bei der folgenden Festwoche im Mai 2005 wurde der Fußballrasenplatz eingeweiht. Viele Sportgruppen boten während der Festtage ein buntes Programm.
Am 15.04.2005 wurde in der Mitgliederversammlung der neue Vorstand gewählt. Beatrice Guhl wurde als 1. Vorsitzende der SG Fichtenwalde 1965 e.V. gewählt. 2. Vorsitzender und damit Stellvertreter wurde Nils Becker. Die Kassenwartin Monika Fitzner blieb dem neuen Vorstand erhalten, ebenso Regine Lehmann als Jugendwartin. Als Technischer Leiter wurde Manfred Bartel bestätigt.
Mit Spaß und Freude fand im September 2005 die 1. Radorientierungsfahrt organisiert vom Jugendausschuss der SG Fichtenwalde 1965 e.V. statt. Nach Aussage der Jugendwartin R. Lehmann, findet dieser sportliche Höhepunkt auch im nächsten Jahr statt.
Zum traditionellen jährlichen Programm zählen die Ortsmeisterschaften im Tischtennis und Bankdrücken. Als Sieger in den Klassen gingen R. Beuth, L. Leitzke und M. Schulz im Bankdrücken hervor. Mit hervorragenden Leistungen bei den Ortsmeisterschaften im Tischtennis konnten T. Schroedel, S. Apel, M. Wallraf, N. Schroedel, S. Albrecht, M. Bartel und I. Feldhaus überzeugen.
Geschafft! So dachten alle Beteiligten. Der Kraft- und Fitnessraum in der alten Schule konnte mit Mitteln des Orts-, Gemeinderates und der SG Fichtenwalde 1965 e.V. fertiggestellt werden. Vielen Dank an all die fleißigen Organisatoren, Befürworter, Helfer und Unterstützer dieser Idee. Zur Einweihung am 03.12.2005 erschienen zahlreiche Gäste, die sich vom Geschaffenen überzeugten.
Besonders möchte der Vorstand den ehrenamtlichen Sportgruppenleiter danken für Ihr Engagement. Sie stellen allen Mitgliedern für das wöchentliche Training ihr Wissen uns ihre Zeit zur Verfügung und kümmern sich um die Wünsche und Sorgen jedes Sportgruppenmitgliedes. Ihre Arbeit trägt zum Erfolg der SG Fichtenwalde 1965 e.V. bei.
Wir wünschen dem Ortsbeirat, dem Gemeinderat, allen Sponsoren, Sportgruppenleiter und allen Mitgliedern ein ereignisreiches Jahr 2006.
Vorstand SG Fichtenwalde 1965 e.V.

PNN 06.12.2005 : SCHWITZKASTEN STATT ABRISS

Der Sportverein Kraftsportcenter des SG Fichtenwalde in altem Schulhaus eingeweiht
Beelitz · Fichtenwalde - Nach mehrjährigen Baumaßnahmen ist am Sonnabend das lang ersehnte Kraftsport- und Fitnesscenter der Sportgemeinschaft SG Fichtenwalde offiziell eingeweiht worden. Während die Geräte im Erdgeschoss schon seit geraumer Zeit vom Verein genutzt werden, sind erst kürzlich die Hüllensanierung abgeschlossen und die Sanitäranlagen sowie der Fitnessbereich im Dachgeschoss fertiggestellt worden.
Schmuckstück der oberen Etage ist das 4000 Euro teure Laufband, das der Beelitzer Bürgermeister Thomas Wardin im Zuge der Eröffnungsfeier sogleich für einen Testlauf nutzte. »Die Sportler werden hier viel Spaß haben«, zeigte sich Wardin von der neuen Sportstätte überzeugt und war zugleich erleichtert über die gelungene Umnutzung des einstigen Schulgebäudes. Das älteste, noch immer öffentlich genutzte Haus in Fichtenwalde war lange Zeit in einem desolaten Zustand. »Wir hatten auch schon mal einen Abriss erwogen, wenn wir es nicht vernünftig hätten nutzen können«, so Wardin.
Wie der Kraftsport selbst hat auch das neue Sportcenter eine lange Historie in Fichtenwalde. Bereits seit Mitte der neunziger Jahre in Planung, sollte es zunächst in einem Anbau der alten Turnhalle eingerichtet werden. Doch dieses Konzept wurde verworfen, weil »perspektivisch betrachtet größere Räumlichkeiten nötig gewesen sind«, erklärte Ortsteilbürgermeister Tilo Köhn. Nach einigem Hin und Her sei dann die Wahl auf das alte Schulhaus gefallen. Die Baumaßnahmen wurden hauptsächlich durch öffentliche Gelder finanziert. Rund 16 000 Euro der insgesamt aufgewendeten 173 000 Euro stammten laut SG-Kassenwart Monika Fitzner aus vereinseigenen Mitteln, der Rest aus Fördertöpfen von Stadt, Land und Bund.
Heute sind rund ein Viertel der SG-Mitglieder - also etwa 100 Sportler - in den verschiedenen Kraftsportgruppen oder als Einzelkraftsportler aktiv. Neben den Frauen- und Männergruppen gibt es eine Kinder- und Jugendgruppe sowie eine Seniorengruppe. Letztere schwitzt sogar dreimal wöchentlich im Kraftraum. »Bei uns trainiert Jung und Alt«, ist SG-Vorsitzende Beatrice Guhl stolz auf die gute »Durchmischung« des Vereins. Guhl hatte im April den langjährigen Vereinschef Karl-Heinz Boek abgelöst.
In Boek, einst selbst erfolgreicher Sportler und Trainer etlicher Nachwuchstalente, rief das alte Schulhaus indes ganz besondere Erinnerungen wach: Im Erdgeschoss, wo heute Kraftsportgeräte und große Spiegel stehen, befand sich einst sein Klassenraum. 1943 in Fichtenwalde eingeschult, übte sich »Altmeister Boek«, wie ihn seine Bewunderer nennen, also schon früh im Bankdrücken - wenngleich auf eine andere Weise. Andrea Röder

MAZ 05.12.2005 : TOLLES GESCHENK ZUM JUBILÄUM

Der Sportverein
Sportgemeinschaft Fichtenwalde nimmt neues Fitness-Zentrum in Besitz FICHTENWALDE »Hier ist das Geld gut angelegt. Die Entscheidung der Stadt Beelitz war richtig«, urteilte Günter Laurich, Bauamtsleiter der Spargelstadt, als er am Samstag das neue Kraftsport- und Fitness-Zentrum in Augenschein nahm. Am glücklichsten strahlte allerdings Karl-Heinz Boek über das ganze Gesicht. Denn »Kalle« schrieb die wesentlichste Sportgeschichte in der Waldgemeinde, in der er 1965 die Wohnsportgemeinschaft mitbegründete.
1300 Spartakiademedaillen errangen die Fichtenwalder. Elf Athleten durfte die WSG auf Grund ihrer Leistungen zum Sportklub delegieren. Fünf DDR-Meister stellte sie, die gleichviel DDR-Rekorde erzielten. Boek nennt als einen der erfolgreichsten Fichtenwalder Frank Obereisenbuchner, der 200 Kilogramm zur Hochstrecke brachte, als Sportklub-Trainer in Frankfurt/Oder arbeitete und heute einer der beiden Trainer im Ort ist.
Manche reden verschmitzt davon, dass »Kalle« Boek in dem ausgebauten Haus an der Grundschule schon »wohnen« würde. »Es ist das älteste öffentliche Gebäude in unserem fast 80-jährigen Ort, das 1937 als Schule erbaut wurde. Dort wurde ich 1943 eingeschult.« Auch nach der Schulzeit ließ das alte Haus Karl-Heinz Boek nicht los.
Nun ist er »Herr über die Kraftsportburg«. »Kalle lässt nichts durchgehen. Da herrscht Ordnung«, bestätigt Ortsbürgermeister Tilo Köhn. »Mit 103 000 Euro Fördermittel von Bund, Land und Kreis sowie 70 000 Euro aus Beelitz haben wir nach drei Jahren ein Trainingsparadies erhalten«, resümiert Boek.
»Wir freuen uns, dass die Tradition des Kraftsports erhalten bleibt«, sagte auch Beatrice Guhl, Vorsitzende der Sportgemeinschaft Fichtenwalde 1965 e. V. »Das ist neben dem neuen Rasenplatz ein tolles Geschenk zum 40. Geburtstag unserer SG.« Von den 13 Abteilungen - angefangen beim Aerobic bis hin zum Volleyball - soll der Kraftsport der traditionsreichste sein.
»Es gab lange die Überlegung, das alte Gebäude abzureißen. Doch dann entschieden die Stadtverordneten, die alte Schule in drei Bauabschnitten für den Sport auszubauen«, berichtet der Beelitzer Bürgermeister Thomas Wardin. Der Geschäftsführer des Kreissportbundes, Jürgen Hodek, sieht das neue Kraftsport- und Fitness-Zentrum als Beispiel für andere Sportvereine, was eine Zusammenarbeit zwischen Kommune, Verein, Sponsoren und persönlicher Aktivtäten erreichen kann. 20 000 Sportler im Kreis würden sicher ein wenig neidisch auf die Anlage blicken.
Die Eröffnung des Sportzentrums nahm der Vereinsvorstand zugleich zum Anlass, die diesjährigen SG-Meister im Bankdrücken zu ehren. Bei den Frauen erwies sich Ramona Beuth mit 47,5 kg als Stärkste. Mit 147,5 kg glänzte bei den Männern Lars Leitzke. Jugendbester wurde Marko Schulz. F. W.

MAZ 24.11.2005 : KRAFTSPORT

Der Sportverein: Neue Rekorde in Fichtenwalde
Die zehnten traditionellen Bankdrückmeisterschaften im sanierten Sportzentrum Fichtenwalde sind wieder auf reges Interesse gestoßen. Die Titel gingen bei den Frauen an Ramona Beuth (47,5 kg) und bei den Männern an Lars Leitzke (147,5 kg). Beide stellten neue Ortsrekorde auf. Unter den Mänlichen Jugendlichen war Marco Schulz der Stärkste.

Beelitzer Nachrichten 01.11.2005 : KREISMEISTERSCHAFTEN

und Bereichsmeisterschaften im Tischtennis in Treuenbrietzen
Am 22.Oktober fanden in Treuenbrietzen die Kreismeisterschaften Potsdam- Mittelmark im Tischtennis statt, wo die SG Fichtenwalde als drittstärkster Verein mit insgesamt 13 Spielern stark vertreten war. In der Altersklasse bis10 Jahre und jünger der Mädchen belegte Sophie Apel im Einzel sowie im Doppel mit Janine Panten jeweils den 3. Platz. Bei den Jungen in dieser Altersklasse belegte Clemens Feldhaus im Einzel ebenfalls den 3. Platz und im Doppel mit seinem Partner den 1. Platz. Ebenfalls den 3. Platz in der Altersklasse der 11/12 jährigen Jungen belegte Moritz Wallraf . Damit qualifizierten sich alle genannten für den Bezirksentscheid des Landesbereiches West.
Am 12. und 13.November fuhren wir mit insgesamt 5 qualifizierten Kindern zu den Bereichsmeisterschaften des Spielbereiches West. Die Kreismeister im Doppel, Clemens Feldhaus und sein Partner aus Schlalach, Florian Schumann belegten hier einen hervorragenden 2. Platz und mußten sich nur den in der Landesrangliste des Tischtennisverbandes Brandenburg an eins gesetzten Alexander Grothe aus Brandenburg mit seinem Partner beugen. Ebenso einen überraschenden 2. Platz belegte Alexandra Fritsche mit ihrer Doppelpartnerin, und Sophie Apel und Janine Panten verloren erst im Halbfinale gegen die späteren Sieger. Für die am 10. Dezember stattfindenden Landeseinzelmeisterschaften hat sich Sophie Apel qualifiziert.
Ingelore Feldhaus

Beelitzer Nachrichten 01.11.2005 : Feierliche Übergabe des Kraft- und Fitnessraumes

Kraft- und Fitnessraum der SG Fichtenwalde 1965 e.V. eröffnet.
Am 16. Oktober 2003 wurde mit Umbau der alten Schule zum Kraft- und Fitnessraum der SG Fichtenwalde 1965 e.V. begonnen. Im ersten und zweiten Bauabschnitt erfolgte die Entkernung und Fertigstellung der Trainings- und Umkleideräume im EG und der Geschäftsstelle des Sportvereins. Schon im September 2004 wurden der Fitnessbereich im Erdgeschoss und das Büro des Sportvereins eingeweiht. Im nun dritten und letzten Bauabschnitt konnte der Bereich für die Frauen fertig gestellt werden. Sodass der feierlichen Eröffnung des Kraft- und Fitnessraum der SG Fichtenwalde 1965 e.V. am 03.12.2005 nichts mehr im Wege stand.
In seinen einleitenden Worten hob Herr Wardin, Bürgermeister der Stadt Beelitz, das Engagement der Stadtverordnetenversammlung, des Ortsbeirates und der SG Fichtenwalde 1965 e.V. hervor. Jürgen Hodek, Geschäftsführer des Kreissportbundes, begeisterte die große Zusammenarbeit aller Beteiligten und wünscht sich dass diesem Beispiel auch andere Sportvereine und Gemeinden folgen. Der Ortsbürgermeister Dr. T. Köhn knüpfte an diesen Worten an und rekapitulierte die Entstehung von der Idee bis zur Umsetzung. Gleichzeitig würdigte er die Sozialarbeit der Ehrenamtlichen des Sportvereins.
Die gesamte Planung und Durchführung der Baumaßnahmen von Anfang bis Ende betreute das Architekturbüro Dr. Berg. Bei dem Festakt übergab er der SG Fichtenwalde 1965 e.V. einen Scheck i.H.v. 500,00 € für die weitere Ausstattung des Kraftraumes. Die Firma Barkowski, die den Innenausbau sowie den Außen- und Innenputz betreute, nutzte ebenfalls den feierlichen Rahmen um dem Sportverein eine Spende zu übergeben.
Anlässlich der Eröffnung wurden die diesjährigen Ortsmeister/Innen im Bankdrücken geehrt. So setzte sich bei den Frauen R. Beuth durch. Lars Leitzke wurde als stärkster Ortsmeister im Bankdrücken der Männer geehrt. Der stärkste Jugendliche der SG Fichtenwalde 1965 e.V. ist Marko Schulz.
Nach einjähriger Trainingspause stärkten sich seit der Teileröffnung im September 2004 wieder über 100 Mitglieder in den Kraftsportgruppen und im Einzeltraining. Besonders stolz ist der Verein auf seine Senioren, die 3x wöchentlich ihre Gesundheit durch ein bewusstes Training den Muskelapparat stärken und ihr und Herz- Kreislaufsystem in Schwung bringen.
Der Ausbau des Kraft- und Fitnessraumes war ein erster Kraftakt. Im zweiten geht es vielmehr um das Erarbeiten und Umsetzen von Ideen für eine effiziente Nutzung.
B. Guhl
1. Vorsitzende SG Fichtenwalde 1965

Beelitzer Nachrichten 01.11.2005 : VIELE PERSÖNLICHE REKORDE

Bemerkenswerte sportliche Leistungen brachten die 10. traditionellen Bankdrück-Ortsmeisterschaften Anfang November in Fichtenwalde, jetzt ein Teil der Stadt Beelitz. Mit 19 persönlichen Rekorde »gespickt«, fanden die öffentlich ausgeschriebenen Wettbewerbe an mehreren Tagen statt. Damit bedankten sich die Sportlerinnen und Sportler auf ihre Art für die Unterstützung bei der Beelitzer Stadtverordnetenversammlung und dem Ortsbeirat für die sehr gelungene Sanierung der ehemaligen Alten Schule Fichtenwalde zu einem jetzt Sportzentrum mit u.a. Kraftsport. Fitnessräumen Sanitärräumen.
Die neuen Fichtenwalder Meister heißen: Ramona Beuth (Frauen/ weibl. Jugend) Marco Schulz (männl. Jugend) Lars Leitzke (Männer) R. Beuth (47,5kg) u. L. Leitzke (147,5kg)
schaffen sogar neue Ortsrekorde. Das Frauen-Bankdrückteam der SG Fichtenwalde erreichte bei den inoffiziellen Landesmeisterschaften sogar einen 3. Platz.
Hervorzuheben auch, dass sich mit Frank Obereisenbuchner (ehem. DDR Meister Gewichtheben) und Ralf Schläfke (ehem. aktiver Bodybuilder in Potsdam) zwei jetzt Fuhrunternehmer als ehrenamtliche Trainer für die wbl. Jgd./ Frauen und mnl. Jgd. zur Verfügung stellen. Von den Fichtenwalder Kraft- und Fitnesssportlern wird demnächst noch mehr zu hören und zu lesen sein.
Karl-Heinz Boek

MAZ 11.10.2005 : EIN KANU-HERZ SCHLÄGT NICHT MEHR

Ex-Präsident Manfred Glöckner gestorben
JENS TROMMER
»Die ganz Braven werden nichts. Die Leute müssen einen Spleen haben und begeistert sein, sonst fahren sie nie vorn mit.« Manfred Glöckner, der in Fichtenwalde bei Beelitz wohnte, wusste, wovon er sprach. 1948 nahm er als 12-Jähriger in seiner Heimatstadt Zschopau erstmals ein Paddel in die Hand und fuhr als Wildwasserfahrer den gleichnamigen Fluss hinab. Sechs Jahre später kam er als Sportler und Student nach Leipzig, wurde zwischen 1957 und 1963 viermal Weltmeister im Kanuslalom und erwarb das Diplom als Sportlehrer.
1964 ging »Manne« als Trainer nach Potsdam. Als engagierter, manchmal aber auch ungeduldiger Übungsleiter betreute er die späteren Weltmeisterinnen Ilse Kaschube und Petra Borzym. 1975 wechselte er zum SC Berlin-Grünau, wo er nicht minder erfolgreich arbeitete. Seine Schützlinge Martina Bischof und Marion Gebert holten mehrere WM-Titel und Glöckner wurde DDR-Nationaltrainer. 1979 betreute er in dieser Funktion auch Birgit Fischer aus Potsdam, die auf der Wedau in Duisburg den ersten WM-Titel ihrer einzigartigen Karriere erkämpfte.
Für den geradlinigen Trainer sollte es jedoch die letzte Station seiner Karriere im DDR-Sport sein. Weil er 1980 bei einer Regatta in Brandenburg/Havel dem »West-Opa« von Marion Gebert die Hand gegeben und dies nicht sofort gemeldet hatte, wurden die Sportlerin und er zwei Tage später »wegen Kontaktaufnahme« suspendiert. Die Olympischen Spiele in Moskau, für die beide bereits eingekleidet waren, mussten sie vorm Fernseher verfolgen.
Seiner Liebe zum Kanurennsport konnte dies jedoch nichts anhaben. »Manne« kümmerte sich fortan ehrenamtlich um den Kinder- und Jugendsport in Potsdam.
Nach der Wende, im Juli 1990, wurde Glöckner zum Präsidenten des neu gegründeten Landes-Kanu-Verbandes Brandenburg (LKV) gewählt. Der treusorgende Familienvater dreier erwachsener Töchter führte den Verband 15 Jahre lang mit großem persönlichen Einsatz und Engagement. Unter seiner Ägide gewannen Brandenburger Paddler 15 olympische und drei Dutzend WM-Medaillen. Auf der Regattastrecke am Brandenburger Beetzsee, Glöckners zweitem Zuhause, richtete der LKV mit dem WSV Stahl Beetzsee 1995 und 2001 mit großem Erfolg die deutschen Meisterschaften aus.

Beelitzer Nachrichten 01.09.2005: RADORIENTIERUNGSFAHRT

Der Sportverein: Erfolg auf der ganzen Linie
Am 11. September 2005 sollte der Tag der ersten Radorientierungsfahrt für Kinder und Jugendliche in Fichtenwalde sein. Die Organisation des Jugendausschusses der SG Fichtenwalde lief auf Hochtouren, insgesamt 24 Teams á 2 Personen hatten sich vorangemeldet, alles war für diese Premiere vorbereitet, nur das Wetter konnte nicht einkalkuliert werden. Doch trotz des verregneten Sonntags fanden sich 8 mutige und wetterfeste Teams, die sich der hohen Anforderung, anhand von vorgegebenen Aufgaben, vom Start zum Ziel zu finden und dabei fast unlösbare Hürden zu überwinden, stellten.
Die Teams bestanden zum Teil aus Kindern und Jugendlichen und zum Teil aus einem Elternteil mit Kind. In einigen Minutenabständen startete die Orientierungsfahrt quer durch Fichtenwalde wobei die Teams den alten sowie den neuen Teil ihres Ortes erkunden konnten. Für den Sieg ausschlaggebend war hierbei nicht die Schnelligkeit, sondern die Punktzahl für richtig gelöste Aufgaben und gefundene Hinweise. Der Sieg der ersten 3 Plätze war knapp, da alle Teams die Anforderungen sehr sorgfältig bewältigten. Somit konnte der 4. Platz an alle anderen 5 Teams mit gleicher Punktzahl vergeben werden. Besonders stolz sind wir auf die reinen Kinderteams, die sich wacker geschlagen haben und gratulieren auf diesem Weg noch einmal allen Teilnehmern zu ihren wirklich sehr guten Ergebnissen.
Unser besonderer Dank gilt allen freiwilligen Helfern, die für die Sicherheit unserer Kinder sorgten, bei den Vorbereitungen und der Durchführung halfen und natürlich den Eltern, die ihren Kindern trotz des Wetters eine Teilnahme ermöglichten!
Nach der sehr guten Resonanz und dem Spaß und Wettkampfsgeist, den die Teams an den Tag legten, sind wir sicher, dass wir für das nächste Jahr eine erneute Orientierungsfahrt organisieren werden und hoffen, dass dann noch mehr angemeldete Interessenten dem Wetter trotzen können.
Jugendwart Regine Olivia Lehmann

Beelitzer Nachrichten 01.03.2005 : JUBILÄUMSWOCHENENDE 40 JAHRE SG FICHTENWALDE 1965

Autor - Regine Olivia Lehmann / Festkomitee der SG Fichtenwalde 1965 e.V.
Die Eröffnung der Feierlichkeiten findet mit einer Turnvorführung der Grundschule Fichtenwalde am Freitag um ca. 18 Uhr auf dem Schulgelände statt. Von dort aus führt uns ein anschließender Lampionumzug zum großen Sportplatz, wo der neue Fußballrasenplatz mit einem Freundschaftsspiel eingeweiht wird (alternativ ein Beachvolleyballturnier, falls der Rasenplatz dann noch nicht bespielbar ist). Die Fichtenwalder Trommler und eine geladene junge Band namens »Gemon« lassen den Abend mit allen feiernden Gästen bei einem Lagerfeuer gemütlich ausklingen.
Am Samstag wird von 10-17:30 Uhr auf dem Schulgeländer der Grundschule Fichtenwalde sportlich weitergefeiert. Aktionen bzw. Attraktionen des Tages sind verschiedene Turniere & Wettkämpfe, Auftritte der Fetzigen Fichten, der Hundesportverein zeigt den Kindern den richtigen Umgang mit Hunden, die Schützen schießen den Bürgerkönig aus, beim Angelauswerfen kann jeder seine Geschicklichkeit testen, für die Kleinsten kommen extra aus Potsdam Clown Locci und Katinka angereist & auf die Fußballfans wartet eine besondere Überraschung. Begleitet wird der Tag natürlich mit peppiger Musik und der professionellen Moderation unseres langjährigen Vorsitzenden K.-H. Boek.
Der traditionelle Fichtenwalder Feuerwehrball wird Samstagabend als Feuerwehr- und Sportlerball den geselligen Abschluss des Tages bilden. Bei guter Musik von der ortsansässigen Band »The Revivals«, leckerem Essen und gemütlichem Ambiente kann hier nach den Ehrungen der Feuerwehrleute und der Wettkampfgewinner des Vormittages, kräftig das Tanzbein geschwungen werden. Starthilfe bietet hierbei eine Countrydancegruppe aus Potsdam.
Am Sonntag um 10:30 Uhr lassen wir das Festwochenende bei einer Wanderung um Fichtenwalde Revue passieren, bei der auf alle Teilnehmer eine kleine Überraschung wartet.
Wir freuen uns auf viele aktive Besucher sowie Zuschauer, die gerne mit uns feiern wollen.

PNN 17.02.2005 : KRAFTSPORTCENTER HAT PRIORITÄT

Fichtenwalde wünscht Nachbesserungen im städtischen Haushalt
Autor - Hagen Ludwig
Beelitz-Fichtenwalde - Der Ausbau der alten Fichtenwalder Schule zu einem Kraftsport- und Fitnesscenter soll nach dem Willen des Ortsbeirates noch in diesem Jahr abgeschlossen werden. Deshalb will man die Beelitzer Stadtverordnetenversammlung jetzt bitten, die ursprünglich beantragten 45000 Euro im Haushalt 2005 einzuplanen. Im gegenwärtig diskutierten Entwurf sind indes nur 25000 Euro vorgesehen.
Diese Summe reiche nicht aus, um alle noch ausstehenden Arbeiten zu finanzieren, sagte Ortsbürgermeister Tilo Köhn gestern den PNN. Der Umbau war vor zwei Jahren begonnen worden. Die untere Etage wird bereits von den Sportlern genutzt. Nun sollen im Obergeschoss ein Frauen-Fitnessraum sowie Sanitärräume ausgebaut werden. Abschließend ist die Sanierung der äußeren Hülle geplant. Die Ausrüstung mit Sportgeräten liegt in den Händen der SG Fichtenwalde.
Der Ortsbeirat hatte den Umbau der alten Schule auf Platz 1 seiner Prioritätenliste für das Jahr 2005 gesetzt. »Das Gebäude ist ortsbildprägend, auch deshalb sollten die Bauarbeiten nicht noch weiter in die Länge gezogen werden«, so Köhn.
Der Ortsbeirat wisse jedoch um die Notwendigkeit von Einsparungen im Beelitzer Haushalt und akzeptiere deshalb auch, dass für die ebenfalls gewünschte Neugestaltung des Marktplatzes am Hans-Grade-Haus vorerst kein Geld vorhanden ist, betonte Köhn. Dieses Vorhaben hatte der Ortsbeirat ursprünglich auf Platz 2 der Prioritätenliste gesetzt.
Aus eigener Kraft will der Ortsbeirat indes die Fertigstellung eines Rasensportplatzes an der Straße der Einheit fördern. Insgesamt 20000 Euro hat die SG Fichtenwalde dafür veranschlagt. Weil auch dieses Vorhaben im städtischen Haushalt nicht berücksichtigt werden konnte, sollen nun 3000 Euro aus dem Kulturfonds des Ortsteiles zur Verfügung gestellt werden, den Rest erbringt der Sportverein selbst. Einen entsprechenden Beschluss fasste der Ortsbeirat auf seiner jüngsten Sitzung am Dienstagabend.
Laut Eingliederungsvertrag erhält jeder Ortsteil für den Kulturfonds jährlich 5 Euro pro Einwohner aus dem städtischen Haushalt, für Fichtenwalde insgesamt 13700 Euro. Neben dem Rasensportplatz werden aus diesem Topf die Vereine des Ortsteiles und verschiedene Feste unterstützt.
Größtes Wunsch der SG Fichtenwaldes bleibt der Bau einer neuen Mehrzweckhalle. In diesem Sinne habe sich der Ortsbeirat mehrheitlich dafür entschieden, an der alten Schulsporthalle nur dringend notwendige Reparaturen zu veranlassen. Die Dachsanierung ist bereits im aktuellen Haushaltsentwurf eingeplant. Der Ortsbeirat plädiert darüber hinaus für eine Erneuerung des Parketts und der Sanitäreinrichtungen.
Eine Komplettsanierung der alten Turnhalle werde von der Mehrheit des Ortsbeirates nicht angestrebt, so Köhn. Sein Argument: »Damit würden wir uns die Option für den angestrebten Neubau endgültig verbauen.«

PNN 15.02.2005 : Seele und Herz des Vereins geehrt

SG Fichtenwalde feierte 40. Jubiläum
Autor - Andrea Röder
Beelitz " Fichtenwalde - Als »Seele und Herz« oder auch als »Initiator, Wegbegleiter und Rädelsführer des Vereins« beschrieben ihn Redner während der Festveranstaltung im Hans-Grade-Haus. Als die Fichtenwalder Sportgemeinschaft vor 40 Jahren, am 13. Februar 1965, aus der Taufe gehoben wurde, gehörte Karl-Heinz Boek zu den Gründungsvätern. Als Vereinsvorsitzender wurde er am Sonntag mit dem »Sportadler«, der höchsten Auszeichnung des Landessportbundes Brandenburg, ausgezeichnet.
Seit ihrer Gründung hatte sich die Wohnsportgemeinschaft (WSG) Fichtenwalde, wie der Verein bis zur Wende hieß, einen großen Namen vor allem im Gewichtheben gemacht. Elf besonders talentierte Sportler - darunter DDR-Meister Frank Obereisenbuchner - wurden von hier in das Leistungszentrum nach Frankfurt (Oder) geschickt. Zwei Gewichtheber des DDR-Nationalteams begannen ihre sportliche Karriere in Fichtenwalde. Karl-Heinz Boeks Sohn Steffen gewann die DDR-Spartakiade.
Sportler der Waldgemeinde errangen mehr als 1000 Medaillen bei Meisterschaften und Spartakiaden. Heute gibt es in der Sportgemeinschaft Fichtenwalde (SG Fiwa) 15 eigenständige Gruppen für Interessierte jeden Alters - darunter Kraftsport, Schwimmen, Fußball, Volleyball, Kindersport, Recabic-Walking oder auch Tanzen.
Neben Karl-Heinz Boek wurden am Sonntag weitere Vereinsmitglieder für ihr langjähriges Engagement mit Ehrennadeln des LSB ausgezeichnet. Über einen ganz besonderen Preis, eine Reise für Zwei, konnte sich indes die Ehefrau des Vorsitzenden, Edelgard Boek, freuen. Die Laudatio hielt Ehrengast und Olympiasieger im Kugelstoßen von 1976, Udo Beyer: »Es ist eine große Leistung, 40 Jahre einen Verein zu führen, aber die größte Leistung ist es, eine Frau an der Seite zu haben, die das so lange mitmacht.« Damit dies so bleibe, schenke der Vereinsvorstand dem Ehepaar Boek eine Woche Zweisamkeit.
Nach dem verdienten Urlaub warten allerdings schon die nächsten Projekte auf Karl-Heinz Boek. Größtes Ziel des Vereins ist die Errichtung einer Mehrzweckhalle in Zusammenarbeit mit der Fichtenwalder Schule. »Das ist eine Vision, die noch angepackt werden muss«, betonte der stellvertretende Vereinsvorsitzende und Beelitzer Stadtverordnete Mario Didschun (CDU) und appellierte mit einem Augenzwinkern an Bürgermeister Thomas Wardin: »Wir haben es noch nicht aufgegeben.« Ein anderes Vorhaben, die Schaffung eines Rasensportplatzes, erscheine dagegen schon bald realisierbar, so Didschun. Womöglich könne der Platz zum öffentlichen Sportfest, das anlässlich des Vereinsjubiläums vom 20. bis 22. Mai stattfindet, eingeweiht werden.